Video (Jännner 06)
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Bernhard Bauch
Florian Waldner
 
     
 

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Hapti ist eine interkative Klangskulptur von Bernhard Bauch und Florian Waldner bei der zwei Bälle als Interface fungieren. Durch drücken und kneten dieser verändert sich der entstehende Klang. Zusätzlich zur akustischen Ausgabe uber Kopfhörer erhält man mitttels einer Videoprojektion Feedback auf einer visuellen Ebene. Mit Hilfe eines Druckknopfes ist es möglich zwischen verschiedenen Klangwelten zu wechseln. Diese sind nicht an traditionelle Instrumente angelehnt, sondern versuchen eine dem Interface entsprechende neue Klangästhetik zu definieren.

   
             
 
Version 2 (November 2006) Projektion
 

 

Der Zugang zu Hapti kann von mehreren Richtungen erfolgen. Als Element in der Musiktherapie, zum spielerischen Training der Motorik in Händen und Finger, oder auch ganz einfach als Musikinstrument für das keine musikalische Vorbildung notwendig ist.

Der erste Prototyp von Hapti wurde im Rahmen eines universit ären Workshops (Universität f. angewandte Kunst Wien) unter der Leitung von Nicolaj Kirisits und Klaus Filip in der 2. Abteilung des Psychiatrischen Zentrums im Sozialmedizinischen Zentrum Baumgartner Höhe Wien ausgestellt und von den dortigen Patienten und Pflegern getestet. Die erste Version besteht aus einem Tisch mir eingebautem Lautsprecher und ist ohne Videoprojektion.

 

 

 
 
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Der erste Prototyp.. ...in Aktion

 

Interface

Die verschiedenen Farben der Bälle symbolisieren deren unterschiedliche Klangcharakteristika. Der grüne Ball generiert einen flächigen orgelartigen Klang, während der orange Ball ein rhythmusartiges Klangmuster erzeugt.  Mit Hilfe eines Druckknopfes ist es den  BenutzerInnen möglich zwischen verschiedenen Klangwelten zu wechseln. Sämtliche weitere Hardware ist im Inneren untergebracht und von Aussen nicht sichtbar. Hapti kann somit als eigenständiges und ganzheitliches Musikinstrument betrachtet werden.

 

 

 
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Innenleben Materialexperimente
   

 

“ [...] Hapti zeichnet sich durch ein Interface aus, das den gesellschaftlichen Ballast (Musikalität, Virtuosität, usw.), der das Musikmachen als narrativen spontanen Akt behindert, umgeht, indem es zwei Bälle anbietet, die lediglich zu drücken oder quetschen sind. [...] Bei Hapti lässt sich eine künstliche Klangökologie erzeugen, die Erzählerisches und, vor allem wenn es zu zweit gespielt wird, Kommunikation nachahmt.”         Nicolaj Kirisits